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Der 8.Mai 2022 – Muttertag

Der Muttertag naht…

… und das heißt: Die (sozialen) Medien werfen die Werbemaschinerie an und präsentieren uns strahlende Mütter, strahlende Kinder, strahlende Familien… ach, einfach strahlend halt. Ihr wisst, wovon ich spreche.

Wir wissen auch, dass der Tag gar nicht so strahlend ist. Frauen mit Kindern wünschen sich ziemlich häufig „ein schönes Frühstück und danach einfach meine Ruhe“ (für Euch im Freundes- und Bekanntenkreis erfragt, die Kinder sind keine Kleinkinder mehr) und Frauen ohne Kinder wissen oft gar nicht, wo sie hin gehen sollen, ohne Salz in ihre Wunden gestreut zu bekommen. Geht es Dir auch so?

Was machst Du am Muttertag?

Deine Mutter besuchen und einen schönen Tag verbringen? Sehr schön! Freunde treffen? Sehr schön! Einen entspannten Tag in Zweisamkeit mit Deinem Partner/Deiner Partnerin? Sehr schön!

Weinen, zweifeln, die Welt verfluchen? Ich gebe Dir einen guten Tipp: Lass es sein.

Muttertag ist für den Handel, wenn ich mich recht erinnere, der drittwichtigste Umsatzbringer nach Weihnachten und Ostern. Willst Du da wirklich mit machen?

Also ich nicht. Deshalb habe ich mir für dieses Jahr etwas ganz anderes überlegt und vielleicht wollen ja ein paar von Euch dabei sein?

In der Werbung hüpfen nur glückliche Mütter an wunderschönen Plätzen durch die Gegend. Weiß gekleidet, die Haare glänzen, Seifenblasen fliegen durch die Luft und alle sind happy. Es freut mich wirklich – das meine ich absolut ernst – für jeden Menschen, der aktuell so ein schönes Leben hat.

Es gibt aber auch Frauen, deren Szenerie ganz anders aussieht.

„Weißt Du, Stefanie. Mir ist das Schlimmste passiert, das ich mir im Leben vorstellen konnte. Ich habe vor nichts mehr Angst.“

Diesen Satz sagte eine von Euch (und ich weiß, Du liest das, liebe J.) in einem unserer Gespräche vor geraumer Zeit. Ihr Mann bestätigte sofort, dass seine Frau heute unglaublich stark und mutig sei und er sie mehr liebe als je zuvor. Das war das einzige Mal in all meinen Gesprächen, dass auch mir eine Träne die Wange runter rollte und ich werde diesen Satz und die dazugehörende Geschichte nie vergessen.

Deshalb, bevor wir jetzt alle im Kollektiv schluchzen… stecken wir unsere Kraft und unser Wissen in eine gute Tat und unterstützen Eltern mit ähnlich schlimmen Erfahrungen.

 

Ich fange an und spende für uns alle
500 EURO
vom KiWu-Club
an das KINDERHOSPIZ MÜNCHEN.
(Die Spende ging raus am 26.04.2022) 


Nächsten Sonntag, dem zweiten Sonntag im Mai, also am Muttertag wünsche ich Dir von Herzen einen sonnigen Tag.

Auch wenn Du an diesem Tag noch kein Kind hast, macht Dich das nicht zu einem weniger wertvollen Menschen. Du bist Du und das ist gut so. Der Kinderwunsch ist eine Phase in Deinem Leben, es gab bereits Phasen in der Vergangenheit und die Zukunft wird auch ein paar bereithalten. So ist das Leben und das letzte Wort hat Mutter Natur. Viele von Euch werden schwanger werden, bei manchen wird es ein bisschen stürmischer und ja, ein kleinerer Teil geht vielleicht auch ohne leibliches Kind aus dieser Phase.

So oder so, der KiWu-Club ist für Dich da und die Community unterstützt sich als Profi in eigener Sache mit ihrem großen Schwarmwissen. Denn zusammen bekommen wir es hin, auch Wartezeiten, unschöne Überraschungen oder traurige Momente zu überstehen und den unerfüllten Kinderwunsch nicht das komplette Leben bestimmen zu lassen. Wie heißt es auf der Website des Kinderhospizes (https://www.kinderhospiz-muenchen.de) so treffend:

„Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen.“

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen 8.Mai 2022.

Alles Liebe, 

Eure Stefanie 

 

 

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Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

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